Kartenbestellungen sind im Vorverkauf über das Sekretariat „Musikalischer Sommer“ möglich.
Restkarten gibt es an der Konzertkasse.
Im Eröffnungskonzert der 49-sten Saison der Reihe „Musikalischer Sommer“ gibt es ein Wiedersehen mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim – nach vielen Jahren.
Der ukrainische Komponist und Cimbalomspieler Oleksii Rybak kreierte für das Orchester dieses Konzertprogramm, das auf ukrainischen Volksliedern und Tanzweisen basiert und durch unterschiedlichste Regionen der Ukraine führt – mit ihrem jeweils einzigartigen musikalischen Kolorit.
Oleksii Rybak und das Orchester unter der Leitung von Konzertmeister Pawel Zalejsky nehmen das Publikum mit auf eine einzigartige, musikalische Reise, die die Vielfalt und den Reichtum der ukrainischen Kultur feiert.
Elisabeth Gühring · Violine
Anna Meipariani · Violoncello
Kolja Hölscher · Klavier
Auch in diesem Jahr bietet der „Musikalische Sommer“ wieder drei hochtalentierten, jungen Musiker/innen, die mehrfach nationale und internationale Preise errangen, ein Podium.
Die faszinierende Musikalität und den rasanten, künstlerischen Werdegang der inzwischen 18-jährigen Anna Meipariani konnte das Lienzinger Publikum seit 2022 bewundern. Mit dabei ist auch wieder der 17-jährige Kolja Hölscher und neu in der Runde die 16-jährige Elisabeth Gühring. Alle drei traten bereits in jungen Jahren in großen Konzertsälen und bei renommierten Festivals auf.
Sie präsentieren sich in dieser Matinee dem Publikum mit großen, hoch virtuosen Werken der Sololiteratur, umrahmt von Haydns brillantem C-Dur-Trio und Dvořáks großartigem, zwischen ausdrucksvollen Kantilenen und tänzerisch-vitalen Eruptionen sich bewegenden „Dumky“-Trio.
Solisten:
Simon Wallinger · Kontrabass
Maryana Osipova · Violine
Dmitry Hahalin · Viola
Leitung: Peter & Simon Wallinger
Sommerliche Serenade
Den heiteren Serenadenton trifft die sueddeutsche kammersinfonie bietigheim in ihrem diesjährigen Lienzinger Sommerkonzert mit der Wahl von vier originellen Preziosen für Kammerorchester.
Die drei Solisten aus den Reihen des Orchesters führen mit dem virtuosen Kontrabass-Konzert von Bottesini zunächst nach Italien, dann mit der lyrischen Suite des Spätromantikers Attenberg mit solistischer Violine und Viola nach Schweden.
Das Wechselspiel zwischen Süden und Norden findet auch in den beiden reinen Orchesterwerken seine Fortsetzung: In Hugo Wolfs in bunten Farben schillernden „Italienischer Serenade“ und in Pehr Nordgrens unterhaltsamer, kunstvoll von finnischer Folklore durchzogenen Spielmannsmusik.
Christine Busch · Violine
Sachiko Kobayashi · Violine
Tomoko Yamasaki · Viola
Chihiro Saito · Violoncello
Auch im diesjährigen Reigen der Lienzinger Sommerkonzerte darf das Streichquartett, diese Königsdisziplin der Kammermusik, nicht fehlen.
Und wieder ist es das renommierte Lotus Quartett, das mit seiner außergewöhnlichen Spielkultur und großartigen Interpretationskunst einen ganz besonderen Hörgenuss verspricht.
Aus seinem immensen Repertoire, in das das Lienzinger Publikum im Laufe von mehr als zwanzig Jahren umfangreich Einblicke nehmen konnte, wählte das Ensemble – mit Christine Busch jetzt erstmals in neuer Besetzung – die sogenannten „Preußischen Quartette“. Diese drei letzten Streichquartette Mozarts sind Zeugnisse einer höchst vollendeten Komponierweise, die mehr denn je zuvor alle vier Spieler in gleichem Maße am musikalischen Geschehen teilhaben lässt.
Anne Katharina Schreiber · Violine
Kristin von der Goltz · Violoncello
Jutta Ernst · Klavier
Shizuyo Oka · Klarinette
„Quatuor pour la fin du temps“
Mit dem Erklingen von Messiaens „Quartett für das Ende der Zeit“ geht ein für Lienzingen lang gehegter Wunsch in Erfüllung, ausgeführt von vier ganz hervorragenden Musikerinnen.
Das achtteilige Werk wurde 1940/41 während der Haft in einem Gefangenenlager komponiert und uraufgeführt, inspiriert von der Verkündigung des Engels der Apokalypse („Es wird keine Zeit mehr geben“). Eindrucksvoll versteht Messiaen diese „Zeit“ kompositorisch umzusetzen. Besondere Rhythmen, frei von jeder Takteinheit, auch imitierte Vogelstimmen und schillernde Klangfarben scheinen das Zeitliche in weite Ferne zu rücken.
Was könnte zu diesem großen, zu tiefst bewegenden, visionären Meisterwerk besser passen als Bach! Dessen ebenso zeitlos einzigartige, wie wunderbare d-moll-Chaconne erklingt zur Einstimmung – vorgetragen von Anne Katharina Schreiber.
Rahel Boell · Violine
Jaume Guri Batlle · Violine
Rebecca Krieg · Violoncello
Eliot Xaquín Dios · Cembalo
„Le Sacre du Printemps – Barock Edition“
Werke von Jean Philipp Rameau, Henry Purcell, H.I.F.Biber, A.Corelli,
Jean-Jaques Nochez, Pandolfi Mealli, B.Marini, E.X.Dios, R.Boell
Einen originellen Abschluss findet die Saison 2026 mit dem Ensemble Il Concerto Intempestivo. Hervorgegangen aus der Schola Cantorum Basiliensis und damit verwurzelt in historischer Aufführungspraxis entwickeln die vier Musiker/innen mit Erfolg neue Konzertformate.
Das Programm dieser Matinee orientiert sich an Strawinsky’s berühmtem Ballett “Le Sacre du Printemps”. Unter Verwendung barocker Originalwerke, sowie Arrangements, Eigenkompositionen und Improvisationen wird daraus eine barocke Version geformt und somit die Geschichte des Frühlingsopfers auf ganz neue Art erzählt.
Mit diesem innovativen Programm konnte das 2023 in Basel gegründete Ensemble bereits mehrere Wettbewerbe gewinnen und tritt seitdem bei zahlreichen Festivals und Konzertreihen auf.